Wasserzeichen
Wasserzeichen sind traditionell schwächere Hintergrundbilder auf Papier, wurden aber auch in Teppichen verwebt. Wasserzeichen sind auch ein Sicherheitsmerkmal bei Banknoten.
Schon seit dem 13. Jahrhundert kennzeichneten die Papiermühlen ihre Ware, indem sie auf der Schöpfform einen dickeren Draht in Form eines Buchstabens oder eines Symbols befestigten. Diese Figur hinterlässt einen Abdruck im Papier: die Faserschicht ist dort dünner, und bei durchscheinendem Licht wird das so genannte Wasserzeichen sichtbar.
Wasserzeichen geben oft Auskunft über Papiermühle, Papiermacher und damit über den Zeitraum der Herstellung des Papiers. Sie stellen ein wichtiges Hilfsmittel bei der Datierung von Dokumenten und Grafiken dar. Eine umfangreiche historische Wasserzeichensammlung befindet sich im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei zu Leipzig.
Digitale Wasserzeichen sind in Mediendateien versteckte Informationen, die es erlauben den Urheber des Werkes zu ermitteln. Diese Technik wird als Steganographie bezeichnet.
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